deutschenglishLandesforschungsschwerpunkt
"Innovationsnetzwerk Biosystemtechnik"

Biosystemtechnik ist die Kombination biologischer und elektronischer Bauelemente zu hybriden Systemlösungen. Im Landesforschungsschwerpunkt Biosystemtechnik werden elektronische Sensorsysteme entwickelt, die auf dem Prinzip der Kombination von Nervenzellen mit Siliziumchips (Projekte Rostock) und der Kombination von Proteinen oder Genen mit schnell auslesenden Elektronikchips (Projekte Greifswald) beruhen. Das Arbeitsgebiet dieses Innovationsnetzwerkes liegt auf der molekularen und zellulären Ebene der Biosystemtechnik. Biosystemtechnik-Lösungen sind mehr als nur "Lernen von der Natur", da sie die optimierten Systeme der Biologie (Zellen, Enzyme, Makromoleküle) und der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik (Silizium-Chips, Mikrofluidik, Mikroelektronik, Biosensoren) in sich vereinigen.
Das Netzwerk setzt dabei auch Forschungsergebnisse des 1995 an der Universität Rostock gegründeten und 1998 zum offiziellen Forschungsschwerpunkt der Universität erklärten DFG-Innovationskollegs "Komplexe und zelluläre Sensorsysteme" wirtschaftlich um und arbeitet dabei eng mit dem "Kompetenzzentrum Medizinische Mikrosensorik" in Rostock und führenden Vertretern des Greifswalder Biotechnologie-Standortes zusammen.
Projektleiter sind Prof. Weiss (Sprecher), Dr. Baumann und Prof. Schiffmann vom Institut für Biowissenschaften und Dr. Mitzner von der Klinik für Innere Medizin, alle von der Universität Rostock, sowie Prof. Hecker vom Institut für Mikrobiologie und Prof. Schweder vom Institut für Pharmazie der E.M.Arndt-Universität Greifswald. Industriepartner sind u.a. die Firmen Bionas/Rostock, Micronas/Freiburg, Pattern Expert/Borsdorf, Henkel KGA/Düsseldorf und eBiochip Systems/Itzehoe. [mehr]



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